Angst

Angst kann lähmen und krank machen. Sie kann aber auch inspirieren und beflügeln. Sie ist überlebenswichtig und stellt eine Schutzfunktion dar, indem sie in einer Gefahrensituation die Sinne schärft und dem Körper ermöglicht viel schneller zu reagieren, als der Verstand.
Menschen haben eine unterschiedliche Sensibilität für angstauslösende Ereignisse. Das liegt zum einen im individuellen biologischen "Bauplan" eines jeden Menschen, aber auch in der Beziehungserfahrung mit anderen Menschen, z.B. Eltern, Bezugspersonen, Peers.
Wenn Angstsymptome (z.B. Herzrasen, Schwitzen, Zittern, Schwindel- und Schwächegefühl) krank und handlungsunfähig machen und das Gefühl der völligen Überwältigung des Körpers durch diese Symptome entsteht, liegt in den meisten Fällen eine Angsterkrankung zugrunde.
Hier ist es dringend angeraten sich therapeutische Hilfe zu suchen. Je nach Ursache kann ein individuelles Vorgehen erarbeitet, Denkmuster aufgedeckt, biologisch wertvolle Reaktionen und Prozesse des Körpers erklärt werden. Dies ist kein jahrelanger Prozess, sondern kann in einer überschaubaren Zeit gemeinsam bewältigt werden.